Präsentationstraining: überzeugend präsentieren und sicher auftreten

Vom ersten Satz bis zum letzten Blick.

Seminarteilnehmer verfolgen einen Vortrag – Training für Präsentation und Auftritt

Gute Inhalte gehen jeden Tag verloren

Es gibt einen Moment, in dem sich eine Präsentation entscheidet, und er liegt vor der ersten Folie: Die Person steht auf, geht nach vorne, dreht sich um. Bis hierhin hat noch niemand ein Wort gehört – und die Hälfte des Urteils steht schon fest.

Danach passieren die üblichen Dinge. Vierzig Folien, weil jede wichtig schien. Ein Einstieg, der mit „Ich möchte Ihnen heute vorstellen“ beginnt. Eine Stimme, die am Satzende nach oben geht und damit jede Aussage in eine Frage verwandelt. Und am Ende ein „Soweit von meiner Seite“, das die beste Gelegenheit des ganzen Auftritts verschenkt.

Nichts davon hat mit Fachkompetenz zu tun. Alles davon ist trainierbar. Dieses Seminar nimmt sich den kompletten Weg vor: von der Vorbereitung über die Dramaturgie bis zum Stehen im Raum und zur Fragerunde danach.

Für wen dieses Seminar gedacht ist

  • Fachkräfte, die regelmäßig Ergebnisse, Projekte oder Analysen vorstellen
  • Führungskräfte, die vor Vorstand, Gremium oder Belegschaft sprechen
  • Vertriebsteams mit Pitch- und Angebotspräsentationen
  • Teams, die intern Wissen weitergeben und dabei niemanden verlieren wollen
  • Alle, die vor einer Präsentation schlecht schlafen

Auch geeignet für sehr erfahrene Präsentierende: Wer seit zehn Jahren präsentiert, hat auch seit zehn Jahren dieselben blinden Flecken. Videoanalyse deckt sie in Minuten auf.

Was wir trainieren

Vorbereitung mit Ziel

Die drei Fragen vor jeder Präsentation: Was sollen die Zuhörenden danach tun? Was wissen sie schon? Was ist die eine Botschaft, die bleiben muss, wenn alles andere vergessen wird? Die meiste Zeit spart, wer hier anfängt statt in PowerPoint.

Dramaturgie

Wie ein Auftritt aufgebaut wird, der Aufmerksamkeit hält: der Einstieg in den ersten dreißig Sekunden, ein Spannungsbogen statt einer Aufzählung, ein Schluss, der eine Entscheidung auslöst. Bewährte Strukturmuster für unterschiedliche Anlässe – vom Fünf-Minuten-Update bis zum Stunden-Vortrag.

Folien, die stützen statt ablenken

Die Grundregel, warum niemand gleichzeitig lesen und zuhören kann, und was daraus folgt. Reduktion, Bildsprache, Zahlenvisualisierung, Umgang mit Pflichtfolien aus dem Corporate Design. Und der Fall, den viele unterschätzen: Präsentieren ganz ohne Folien.

Körpersprache und Raumnutzung

Stand, Gestik, Blickkontakt, Bewegung im Raum. Was die Hände machen, wenn man nicht weiß, wohin damit. Wie man die Aufmerksamkeit einer Gruppe steuert, ohne lauter zu werden. Handwerk aus der Schauspielausbildung, übersetzt in den Businesskontext.

Stimme und Sprechen

Tempo, Lautstärke, Betonung, Pausen. Warum die Pause das stärkste rhetorische Mittel ist und warum sie sich für den Sprechenden immer zu lang anfühlt. Atemtechnik für lange Auftritte, Umgang mit einer Stimme, die unter Anspannung dünn wird.

Nervosität und die Fragerunde

Was im Körper bei Lampenfieber passiert und welche Techniken tatsächlich wirken – vor dem Auftritt, in der ersten Minute und im Blackout. Danach: die Q&A souverän führen, auch bei Fragen, auf die man keine Antwort hat.

Online-Präsentieren ist als Zusatzmodul buchbar: Kameraführung, Blick ins Objektiv, Bildausschnitt, Licht, Interaktion ohne sichtbare Reaktion.

Wie trainiert wird

Jede und jeder präsentiert mehrfach. Das ist der ganze Unterschied zu einem Vortrag über Präsentieren.

Die eigene echte Präsentation

Teilnehmende bringen mit, was tatsächlich ansteht. Am Ende des Seminars ist diese Präsentation überarbeitet, geübt und getestet – das Training liefert also ein fertiges Arbeitsergebnis, nicht nur eine Erkenntnis.

Videoanalyse

Kurze Sequenzen werden aufgezeichnet und gemeinsam angesehen. Fast alle unterschätzen ihre eigene Wirkung – in beide Richtungen. Das Video beendet die Diskussion darüber.

Feedback nach fester Struktur

Was wirkte, was ablenkte, was konkret zu ändern ist – in dieser Reihenfolge. Auch die Gruppe lernt dabei, Wirkung präzise zu beschreiben statt nur „gut“ zu sagen.

Was danach anders ist

  • Der Einstieg sitzt in den ersten dreißig Sekunden, statt sich langsam aufzubauen
  • Foliensätze werden kürzer und verständlicher
  • Nervosität verschwindet nicht, wird aber steuerbar
  • Die Stimme trägt bis in die letzte Reihe, auch nach einer Stunde
  • Fragen am Ende wirken nicht mehr wie eine Prüfung
  • Und die Zuhörenden können am nächsten Tag noch sagen, worum es ging

Was Ihr Unternehmen davon hat

Entscheidungen fallen schneller

Gremien entscheiden nicht über Sachverhalte, sondern über das, was bei ihnen ankommt. Klare Präsentationen verkürzen Entscheidungswege spürbar.

Höhere Abschlussquoten

Bei vergleichbaren Angeboten entscheidet der Auftritt. Das ist unbequem, aber es ist die Realität in jedem Pitch.

Weniger verlorene Arbeitszeit

Eine schlechte Präsentation vor zwanzig Personen kostet zwanzig Stunden Aufmerksamkeit. Das ist der teuerste stille Posten in vielen Unternehmen.

Sichtbarkeit nach außen

Wer Ihr Unternehmen auf Konferenzen, Messen und bei Kunden vertritt, ist in diesem Moment Ihre Marke.

Nachwuchsentwicklung

Fachlich starke Talente scheitern selten am Wissen, wenn sie den nächsten Schritt nicht machen.

Rahmen und Formate

Eckdaten zum Präsentationstraining

Rahmen und Formate des Präsentationstrainings von Manuel Feneberg
Dauer2 Tage empfohlen · 1 Tag als Kompaktformat · mehrteilige Reihe möglich
Teilnehmende3 bis 12, optimal 6 bis 10 (jede Person präsentiert mehrfach)
OrtInhouse im gesamten DACH-Raum und international, extern oder online
SprachenDeutsch, Englisch
Übungsanteilca. 75 Prozent
TechnikBeamer oder Bildschirm, Kamera für die Videoanalyse (bringe ich mit)
MitbringenEine echte anstehende Präsentation pro Person
OptionalFollow-up nach 4 bis 6 Wochen · Einzelcoaching vor einem konkreten Großauftritt

Häufige Fragen

Wie viele Teilnehmende sind bei einem Präsentationstraining sinnvoll?

Sechs bis zehn. Jede Person soll mindestens dreimal vorne stehen und dazu individuelles Feedback bekommen. Bei mehr als zwölf Teilnehmenden geht das an einem Tag nicht mehr auf. Für größere Gruppen empfehle ich zwei getrennte Termine oder ein zweitägiges Format mit Kleingruppenphasen.

Hilft das Training auch gegen starkes Lampenfieber?

Ja, mit einer ehrlichen Einordnung: Nervosität verschwindet nicht, und das ist gut so – sie liefert die Energie für den Auftritt. Trainierbar ist der Umgang damit. Sie lernen Techniken für die Zeit davor, für die ersten Minuten und für den Blackout. Bei ausgeprägter Auftrittsangst ist ergänzendes Einzelcoaching sinnvoller als ein Gruppenseminar.

Geht es auch um PowerPoint?

Um den Umgang mit Folien, nicht um die Software. Wir arbeiten daran, wann Folien helfen, wann sie schaden und wie eine Folie aussieht, die dem Publikum das Zuhören erleichtert. Für Bedienung und Design gibt es passendere Anbieter.

Was unterscheidet dieses Seminar vom Storytelling-Seminar?

Dieses Seminar arbeitet daran, wie präsentiert wird: Aufbau, Auftritt, Stimme, Körpersprache. Das Storytelling-Seminar arbeitet daran, was erzählt wird: wie aus Fakten eine Botschaft wird, die im Kopf bleibt. Viele Unternehmen buchen beides nacheinander, meist in dieser Reihenfolge.

Passt dieses Seminar zu Ihrem Team?

Wir klären das in 30 Minuten. Kostenlos und ohne Verpflichtung.