1Vorbereitung mit Ziel
Die drei Fragen vor jeder Präsentation: Was sollen die Zuhörenden danach tun? Was wissen sie schon? Was ist die eine Botschaft, die bleiben muss, wenn alles andere vergessen wird? Die meiste Zeit spart, wer hier anfängt statt in PowerPoint.
2Dramaturgie
Wie ein Auftritt aufgebaut wird, der Aufmerksamkeit hält: der Einstieg in den ersten dreißig Sekunden, ein Spannungsbogen statt einer Aufzählung, ein Schluss, der eine Entscheidung auslöst. Bewährte Strukturmuster für unterschiedliche Anlässe – vom Fünf-Minuten-Update bis zum Stunden-Vortrag.
3Folien, die stützen statt ablenken
Die Grundregel, warum niemand gleichzeitig lesen und zuhören kann, und was daraus folgt. Reduktion, Bildsprache, Zahlenvisualisierung, Umgang mit Pflichtfolien aus dem Corporate Design. Und der Fall, den viele unterschätzen: Präsentieren ganz ohne Folien.
4Körpersprache und Raumnutzung
Stand, Gestik, Blickkontakt, Bewegung im Raum. Was die Hände machen, wenn man nicht weiß, wohin damit. Wie man die Aufmerksamkeit einer Gruppe steuert, ohne lauter zu werden. Handwerk aus der Schauspielausbildung, übersetzt in den Businesskontext.
5Stimme und Sprechen
Tempo, Lautstärke, Betonung, Pausen. Warum die Pause das stärkste rhetorische Mittel ist und warum sie sich für den Sprechenden immer zu lang anfühlt. Atemtechnik für lange Auftritte, Umgang mit einer Stimme, die unter Anspannung dünn wird.
6Nervosität und die Fragerunde
Was im Körper bei Lampenfieber passiert und welche Techniken tatsächlich wirken – vor dem Auftritt, in der ersten Minute und im Blackout. Danach: die Q&A souverän führen, auch bei Fragen, auf die man keine Antwort hat.
Online-Präsentieren ist als Zusatzmodul buchbar: Kameraführung, Blick ins Objektiv, Bildausschnitt, Licht, Interaktion ohne sichtbare Reaktion.